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	<title>Umwelt &#8211; allesunsinn.org</title>
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	<title>Umwelt &#8211; allesunsinn.org</title>
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		<title>Wenn Wissenschaft Politik wird: Die TUM-Studie zur Dekarbonisierung im kritischen Blick</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ollie]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 08:28:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weltgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[KI-generiert]]></category>
		<category><![CDATA[Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Wissenschaft Politik wird: Die TUM-Studie zur Dekarbonisierung im kritischen Blick Ein Meinungsbeitrag für allesunsinn.org Hinweis: Dieser Beitrag kommentiert den Meinungsartikel „Wie bei der TUM-Studie der Minister um die Ecke blickt“ auf electrive.net. Er ersetzt keine Prüfung des vollständigen TUM-Reports und trennt deshalb zwischen den dort berichteten Fakten und der hier vertretenen politischen Bewertung. Eine &#8230; <a href="https://allesunsinn.org/2026/09/08/wenn-wissenschaft-politik-wird-die-tum-studie-zur-dekarbonisierung-im-kritischen-blick/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wenn Wissenschaft Politik wird: Die TUM-Studie zur Dekarbonisierung im kritischen Blick“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">Wenn Wissenschaft Politik wird: Die TUM-Studie zur Dekarbonisierung im kritischen Blick</h1>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Ein Meinungsbeitrag für <a href="https://www.allesunsinn.org/">allesunsinn.org</a></em></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hinweis:</strong> Dieser Beitrag kommentiert den Meinungsartikel „Wie bei der TUM-Studie der Minister um die Ecke blickt“ auf electrive.net. Er ersetzt keine Prüfung des vollständigen TUM-Reports und trennt deshalb zwischen den dort berichteten Fakten und der hier vertretenen politischen Bewertung.</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Studie zur rechten Zeit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist ein vertrautes Muster der deutschen Verkehrspolitik: Sobald auf europäischer Ebene eine wichtige regulatorische Entscheidung ansteht, taucht eine Studie auf, die das gewünschte Ergebnis wissenschaftlich aussehen lässt. Anfang September 2026 stellte die Technische Universität München (TUM) einen Report zur Dekarbonisierung des Automobilbereichs vor. Fast zeitgleich erklärte die Bayerische Staatsregierung, die TUM liefere der Europäischen Union eine „dringend notwendige fachliche Korrektur“ zum angeblich ideologisch motivierten „Verbrennerverbot“.[^1]</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zeitpunkt ist bemerkenswert. Im November sollen auf EU-Ebene regulatorische Weichen gestellt werden. In diesem Umfeld kann eine universitäre Veröffentlichung weit mehr sein als ein akademischer Beitrag: Sie kann als politisches Argument, als Pressesignal und als Munition in einem seit Jahren geführten Konflikt dienen.[^1]</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorwurf lautet nicht, dass Wissenschaft sich nicht mit Politik beschäftigen dürfe. Im Gegenteil: Klimapolitik, Industriepolitik und Verkehrsregulierung brauchen Forschung. Fragwürdig wird es dort, wo wissenschaftliche Autorität den Eindruck einer objektiven Erkenntnis erzeugt, während Auswahl, Sprache und politische Anschlussfähigkeit auffällig genau zu den Interessen derjenigen passen, die den Status quo verteidigen möchten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: Darf man über die Grenzen der Elektromobilität sprechen? Natürlich darf und muss man das. Die Frage lautet: <strong>Wurde hier ergebnisoffen untersucht – oder wurde ein politisch brauchbarer Rahmen für ein vorab gewünschtes Ergebnis gebaut?</strong></p>



<span id="more-3134"></span>



<h2 class="wp-block-heading">Keine neue Ökobilanz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Darstellung des electrive-Kommentars hat die TUM keine neue, eigenständige Ökobilanz von Elektro- und Verbrennerfahrzeugen vorgelegt. Vorgestellt wurde vielmehr eine Metastudie beziehungsweise ein Report, der auf bereits veröffentlichten Arbeiten beruht. Genannt werden 29 wissenschaftliche Publikationen, während in der deutschsprachigen Zusammenfassung offenbar von 19 Studien die Rede ist. Diese Arbeiten seien aus 144 recherchierten Ökobilanzstudien zu Elektroautos ausgewählt worden.[^1]</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Metastudie ist nicht automatisch schwächer als Primärforschung. Sie kann sogar besonders wertvoll sein: Sie kann viele Einzelergebnisse systematisch vergleichen, methodische Unterschiede offenlegen und robuste Aussagen von Ausreißern trennen. Voraussetzung ist aber, dass der Auswahlprozess transparent, nachvollziehbar und methodisch begründet ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade dort beginnt die Kritik. Laut electrive wurden die Arbeiten danach ausgewählt, ob sie „politische Steuerungs- und Regulierungsaspekte“ berücksichtigen.[^1] Das ist ein ungewöhnliches Kriterium, wenn der Anspruch eine wissenschaftliche Synthese der Umweltwirkungen verschiedener Antriebe ist. Für eine systematische Literaturübersicht wären Fragen entscheidend wie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche Datenquellen verwenden die Studien?</li>



<li>Welche Fahrzeugklassen werden verglichen?</li>



<li>Welche Lebensdauer und Fahrleistung wird angenommen?</li>



<li>Welcher Strommix und welche Herstellungsregion werden angesetzt?</li>



<li>Welche Wirkungskategorien werden betrachtet?</li>



<li>Wie gehen die Arbeiten mit Unsicherheiten um?</li>



<li>Welche Studien wurden ausgeschlossen – und warum?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Politische Relevanz kann ein zusätzliches Kriterium sein. Sie darf aber nicht an die Stelle methodischer Qualität treten. Sonst entsteht leicht ein Zirkelschluss: Man wählt Arbeiten aus, die sich gut für Regulierungskommentare eignen, und präsentiert deren Ergebnisse anschließend als wissenschaftliche Grundlage für genau diese Regulierung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wissenschaft oder Policy-Report?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der electrive-Autor beschreibt die TUM-Veröffentlichung ausdrücklich nicht als klassischen wissenschaftlichen Review-Artikel, sondern als Report, dessen englischer Text zu großen Teilen politische Forderungen enthalte.[^1] Das kann legitim sein, sofern die Textsorte offen benannt wird. Wissenschaftliche Analyse, politische Empfehlung und Lobby-Argumentation sind jedoch unterschiedliche Dinge. Sie sollten nicht ineinanderfließen, ohne dass Leserinnen und Leser erkennen können, wo die Daten enden und die Wertung beginnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Universität genießt zu Recht besonderes Vertrauen. Ihr Name transportiert methodische Strenge, Unabhängigkeit und die Bereitschaft, auch unbequeme Ergebnisse zu veröffentlichen. Genau deshalb ist sie für politische Akteure so wertvoll. Eine ministerielle Pressemitteilung wirkt anders als ein TUM-Report – selbst dann, wenn beide in dieselbe Richtung zeigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die problematische Nähe entsteht nicht allein dadurch, dass die Bayerische Staatsregierung den Report lobt. Politiker dürfen Studien zitieren. Auffällig ist vielmehr die Passung zwischen mehreren Elementen: der politische Zeitpunkt, die schnelle politische Verwertung, die Betonung von Technologieoffenheit, die Skepsis gegenüber verbindlichen E-Auto-Quoten und die ausdrückliche Sorge, Hersteller großer Fahrzeuge dürften nicht benachteiligt werden.[^1]</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das muss kein Beweis für politische Steuerung sein. Es ist aber ein starker Grund, die Veröffentlichung besonders kritisch zu lesen. Wissenschaftliche Glaubwürdigkeit entsteht nicht durch institutionelles Prestige, sondern durch offengelegte Methoden, überprüfbare Daten und eine klare Trennung von Befund und Forderung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Wort „Defossilierung“</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders aufschlussreich ist die vorgeschlagene Begriffsverschiebung. Die TUM-Autoren möchten offenbar „Dekarbonisierung“ durch „Defossilierung“ ersetzen. Der Hintergrund: Synthetische Ersatztreibstoffe auf Kohlenstoffbasis sollen begrifflich und regulatorisch besser in die Debatte passen.[^1]</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sprache ist in der Energie- und Verkehrspolitik nie nur Dekoration. Begriffe setzen den Rahmen dessen, was als Problem und als Lösung erscheint. „Dekarbonisierung“ lenkt den Blick auf die Verringerung klimawirksamer Kohlenstoffemissionen. „Defossilierung“ betont dagegen vor allem den Ausstieg aus fossilen Quellen. Beides kann sich überschneiden, ist aber nicht identisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Unterschied ist politisch relevant. Ein synthetischer Kraftstoff kann theoretisch aus erneuerbarer Energie, Wasser und abgeschiedenem Kohlendioxid hergestellt werden. Damit wäre er nicht fossil. Das macht ihn jedoch nicht automatisch zu einer ökologisch oder volkswirtschaftlich gleichwertigen Alternative zum direkten Einsatz von Strom in einem Elektrofahrzeug. Bei jeder Umwandlungsstufe gehen erhebliche Energiemengen verloren: Strom wird zu Wasserstoff, Wasserstoff zu einem Kohlenwasserstoff, dieser wird transportiert und schließlich im Verbrennungsmotor genutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage darf daher nicht lauten: „Sind E-Fuels denkbar?“ Natürlich sind sie es. Die bessere Frage lautet: <strong>Wo ist ihre knappe erneuerbare Energie am sinnvollsten eingesetzt?</strong> Für Luftfahrt, Schifffahrt, chemische Industrie oder bestehende Spezialanwendungen kann die Antwort anders ausfallen als für den Pkw-Alltagsverkehr. Wer jede Anwendung gleich behandelt, verwechselt technische Möglichkeit mit sinnvoller Priorisierung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Märchen vom Verbrennerverbot</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Begriff „Verbrennerverbot“ ist politisch wirkungsvoll, aber sachlich unsauber. Auch electrive weist darauf hin, dass für bereits zugelassene Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor keine Abschaffung der Betriebserlaubnis geplant ist.[^1] Niemand muss seinen bestehenden Wagen an einem Stichtag verschrotten. Die Debatte dreht sich um Regeln für Neuzulassungen und um die Frage, welche Emissionen neue Fahrzeuge künftig verursachen dürfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist kein nebensächlicher Unterschied. Ein angebliches Verbot suggeriert Enteignung, Zwang und den Eingriff in den bestehenden Fahrzeugbestand. Emissionsstandards für Neufahrzeuge sind dagegen ein klassisches Regulierungsinstrument. Sie beeinflussen, welche Produkte Hersteller künftig anbieten können, ohne das Eigentum an vorhandenen Fahrzeugen anzutasten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich kann man diese Regeln ablehnen. Man kann sie für zu schnell, zu starr oder sozial unausgewogen halten. Aber eine ehrliche Debatte sollte mit korrekten Begriffen beginnen. Wer „Verbrennerverbot“ sagt, obwohl es um künftige Zulassungsstandards geht, verschiebt die Diskussion bewusst vom realen Regelungsinhalt hin zu einem emotionalen Schreckbild.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Große Autos, große Interessen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders deutlich wird die industriepolitische Dimension bei der Größe der Fahrzeuge. Der bayerische Wirtschaftsminister lehnt laut electrive eine einseitige Begünstigung kleiner Elektrofahrzeuge ab; davon würden vor allem Kleinwagen des französischen Renault-Konzerns profitieren. Gleichzeitig soll eine Ökobilanzierung große Fahrzeuge beziehungsweise deren Hersteller nicht benachteiligen.[^1]</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist bemerkenswert offen formuliert. Große und schwere Fahrzeuge benötigen mehr Material, mehr Energie in der Herstellung und meist auch mehr Energie im Betrieb. Das gilt unabhängig vom Antrieb. Bei Elektroautos zeigt sich der Effekt unter anderem über größere Batterien: Mehr Reichweite und höhere Leistung bedeuten in der Regel mehr Zellmaterial, mehr Gewicht und höhere Herstellungsaufwände.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine lebenszyklusbasierte Regulierung würde diese Unterschiede sichtbar machen. Das ist kein Angriff auf einzelne Hersteller und keine Diskriminierung deutscher Premiumfahrzeuge. Es ist eine Konsequenz aus den physikalischen Grundlagen. Ein kleineres Fahrzeug kann bei vergleichbarem Nutzwert weniger Energie und Ressourcen benötigen als ein großes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass sich deutsche Hersteller traditionell stark im Premium- und SUV-Segment positioniert haben, ist eine wirtschaftliche Realität. Daraus folgt aber kein Anspruch darauf, dass Regulierung den ökologischen Mehrverbrauch großer Modelle neutralisieren muss. Wer Klimaschutz und Ressourceneffizienz ernst nimmt, darf nicht so tun, als seien Fahrzeugmasse, Leistung und Stirnfläche moralisch oder bilanziell folgenlos.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ökobilanzen richtig lesen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ökobilanzen sind ein unverzichtbares Werkzeug. Sie zwingen dazu, nicht nur auf das Auspuffrohr oder den Stromstecker zu schauen, sondern den gesamten Lebensweg eines Produkts zu betrachten: Rohstoffgewinnung, Produktion, Nutzung, Wartung, Recycling und Entsorgung. Gerade im Vergleich von Elektro- und Verbrennerfahrzeugen ist das entscheidend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch Ökobilanzen sind keine Kristallkugeln. Ihr Ergebnis hängt von Annahmen ab. Ein Elektroauto mit kohlelastig produziertem Batteriestrom, kurzer Lebensdauer und dauerhaft fossil geprägtem Fahrstrom schneidet anders ab als dasselbe Modell mit langlebiger Batterie, erneuerbarer Stromversorgung und gutem Recycling. Gleiches gilt für Verbrenner: Kraftstoffherstellung, reale Verbrauchswerte, Fahrzeuggröße und Laufleistung verändern die Bilanz erheblich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der electrive-Kommentar weist auf erhebliche Datenlücken hin, insbesondere bei Produktionsprozessen in China. In vielen Datenbanken würden globale Durchschnittswerte genutzt, obwohl die realen Energie- und Lieferkettenbedingungen stark variieren können.[^1] Diese Kritik ist wichtig. Wer eine Bilanz für politische Entscheidungen nutzt, muss offenlegen, welche Daten direkt gemessen, geschätzt oder aus Durchschnittswerten abgeleitet wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daraus folgt aber nicht, dass jede Ökobilanz wertlos wäre. Unsicherheit ist kein Argument für Beliebigkeit. Sie ist ein Argument dafür, Bandbreiten zu veröffentlichen, Sensitivitätsanalysen zu machen und Entscheidungen unter transparent ausgewiesenen Annahmen zu treffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Transparenz statt Zahlenkulisse</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Artikel kritisiert zu Recht, dass unternehmenseigene Ökobilanzen oft entscheidende Daten nicht offenlegen. Wenn Firmen zwar ein Ergebnis publizieren, aber wesentliche Inventardaten, Energiequellen oder Lieferkettenannahmen geheim halten, ist eine unabhängige Überprüfung kaum möglich.[^1]</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist ein Kernproblem für jede mögliche Ökobilanz-Regulierung. Es genügt nicht, dass Hersteller eine hübsche Zahl auf ein Datenblatt schreiben. Regulierung müsste mindestens festlegen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einheitliche Systemgrenzen und Vergleichszeiträume</li>



<li>Einheitliche Annahmen zu Fahrleistung, Nutzungsdauer und Recycling</li>



<li>Nachvollziehbare Angaben zu Energiequellen und Herstellungsregionen</li>



<li>Offenlegung zentraler Sachbilanzdaten oder eine belastbare unabhängige Prüfung</li>



<li>Darstellung von Bandbreiten statt einer scheinbar präzisen Einzelzahl</li>



<li>Mehrere Wirkungskategorien neben dem Klimafußabdruck</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Andernfalls droht eine neue Form der Intransparenz: Autos würden mit Lebenszykluswerten beworben und reguliert, die für Kundinnen, Kunden, Forschende und Behörden kaum prüfbar sind. Das wäre keine bessere Umweltpolitik, sondern nur eine komplexere Zahlenkulisse.</p>



<h2 class="wp-block-heading">CO₂ ist wichtig, aber nicht alles</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der TUM-Report befasst sich nach Darstellung von electrive vor allem mit Kohlendioxid-Emissionen. Weitere Wirkungskategorien einer umfassenden Ökobilanz werden zwar erwähnt, aber nicht in gleicher Tiefe behandelt.[^1] Dabei ist genau das nötig, wenn Mobilität wirklich nachhaltiger werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Relevant sind unter anderem Ressourcenverbrauch, Wasserverbrauch, toxikologische Risiken, Feinstaub, Stickoxide, Flächenbedarf, Biodiversität und die soziale Dimension von Rohstofflieferketten. Elektrofahrzeuge haben bei einigen dieser Punkte spezifische Herausforderungen, insbesondere bei Batterierohstoffen und der Fertigung elektronischer Komponenten. Verbrenner verursachen wiederum über ihren gesamten Betrieb hinweg Emissionen aus Förderung, Raffinerie, Transport und Verbrennung fossiler Kraftstoffe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine vollständige Bilanz wird nicht automatisch ein eindeutiges, für alle Situationen gleiches Ergebnis erzeugen. Aber sie kann sichtbar machen, wo die wirksamsten Verbesserungen liegen: kleinere Batterien, sauberere Stromversorgung in der Produktion, langlebigere Fahrzeuge, bessere Reparierbarkeit, mehr Recycling, effizientere Elektronik und ein geringerer Trend zu immer schwereren Fahrzeugen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade deshalb ist es widersprüchlich, wenn man umfassende Ökobilanzen fordert, aber gleichzeitig sicherstellen möchte, dass große Autos daraus keine spürbaren Nachteile erfahren. Entweder die Bilanz soll reale Umweltwirkungen abbilden – dann müssen ihre Konsequenzen akzeptiert werden. Oder sie soll nur ein folgenloses Etikett sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Elektromobilität ist kein Freispruch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es wäre ebenso falsch, Elektroautos unkritisch zu behandeln. Ein elektrischer Porsche ist kein ökologischer Freispruch, nur weil am Auspuff nichts herauskommt. Größe, Gewicht, Produktionsaufwand und Stromverbrauch bleiben relevant. Auch ein E-SUV kann eine deutlich schlechtere Umweltbilanz haben als ein kleineres, effizienteres Fahrzeug.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die politische Debatte leidet darunter, dass sie oft zwei unbrauchbare Extreme kennt. Auf der einen Seite steht die Behauptung, Elektroautos seien grundsätzlich „Kohleautos“ und damit nur eine Verlagerung des Problems. Auf der anderen Seite steht die Vorstellung, jedes Elektroauto sei automatisch klimafreundlich, unabhängig von seiner Größe, Herstellung oder Nutzung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der electrive-Autor betont, dass die TUM-Autoren die grundsätzliche CO₂-Überlegenheit von Elektroautos inzwischen anerkennen und damit von älteren pauschalen Gegenbehauptungen abrücken.[^1] Das ist ein wichtiger Punkt. Die richtige Schlussfolgerung lautet aber nicht, Elektromobilität sei deshalb fertig gedacht. Sie lautet: Der Antrieb ist ein großer Hebel – aber nicht der einzige.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine vernünftige Politik würde deshalb mehrere Ziele verbinden: direkte Elektrifizierung dort, wo sie effizient ist; weniger Energie- und Materialverbrauch pro Fahrzeug; sauberere Lieferketten; längere Produktlebensdauer; glaubwürdiges Recycling; ein besseres Angebot an öffentlichem Verkehr und eine Stadtplanung, die nicht jede Alltagsfahrt mit einem zwei Tonnen schweren Auto erzwingt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Technologieoffenheit“ braucht Maßstäbe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kaum ein Wort klingt in der deutschen Verkehrspolitik sympathischer als „Technologieoffenheit“. Es verspricht Fairness, Innovationsfreude und den Verzicht auf vorschnelle Festlegungen. In seiner guten Bedeutung heißt Technologieoffenheit: Der Staat schreibt nicht unnötig eine bestimmte technische Lösung vor, sondern setzt Ziele und lässt Raum für Wettbewerb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner schlechten Bedeutung wird der Begriff zur Verzögerungsstrategie. Dann bedeutet er: Alle Optionen sollen so lange als gleichwertig gelten, bis keine verbindliche Entscheidung mehr nötig ist. Der Hinweis auf eine künftig vielleicht verfügbare Technologie ersetzt dann die Lösung, die heute in der Breite bereits effizient eingesetzt werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Technologieoffenheit braucht daher Kriterien. Eine Technologie sollte nicht danach bewertet werden, ob sie einen bestehenden Industriezweig möglichst wenig verändert. Sie sollte danach bewertet werden, ob sie unter realistischen Bedingungen skalierbar, energieeffizient, bezahlbar, sozial vertretbar und klimawirksam ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">E-Fuels können in bestimmten Sektoren und für vorhandene Fahrzeugbestände eine Rolle spielen. Ihre pauschale Gleichstellung mit direkter Elektrifizierung im Pkw-Neumarkt wäre jedoch keine Neutralität, sondern eine politische Entscheidung zugunsten einer ineffizienteren Nutzung knapper erneuerbarer Energie. Das darf man fordern. Man sollte es dann aber auch so benennen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was eine bessere Studie leisten müsste</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Debatte wäre erheblich weiter, wenn der TUM-Report nicht als Schlagwortlieferant, sondern als Anlass für eine wirklich transparente wissenschaftliche Synthese genutzt würde. Eine überzeugende Metaanalyse müsste ihr Protokoll, ihre Suchstrategie, Ein- und Ausschlusskriterien sowie die Bewertung der Studienqualität offenlegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie müsste außerdem deutlich zwischen folgenden Ebenen unterscheiden:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Deskriptive Befunde:</strong> Was zeigen die einbezogenen Studien unter ihren jeweiligen Annahmen?</li>



<li><strong>Methodische Unsicherheit:</strong> Welche Faktoren verändern die Ergebnisse besonders stark?</li>



<li><strong>Normative Bewertung:</strong> Welche Umweltwirkungen sollen politisch wie stark gewichtet werden?</li>



<li><strong>Politische Konsequenzen:</strong> Welche Regulierung folgt daraus – und welche Interessen profitieren oder verlieren?</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Trennung ist wichtig, weil die ersten beiden Ebenen wissenschaftlich bearbeitet werden können, während die letzten beiden unvermeidlich politische Entscheidungen enthalten. Wissenschaft kann Politik informieren. Sie kann ihr aber nicht die Verantwortung für Werturteile und Verteilungsfragen abnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine bessere Studie müsste zudem mehrere Fahrzeugklassen vergleichen, nicht nur abstrakte Antriebsarten. Sie sollte Kleinwagen, Kompaktklasse, Limousinen, SUVs und leichte Nutzfahrzeuge getrennt betrachten. Sie sollte reale Strommixe, Herstellungsorte und Fahrzeuglaufleistungen als Szenarien abbilden. Und sie sollte offen sagen, welche Annahmen zu welchem Ergebnis führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann könnte die Öffentlichkeit erkennen: Nicht „das Elektroauto“ oder „der Verbrenner“ ist die relevante Kategorie. Entscheidend sind Fahrzeuggröße, Produktionsweise, Energiequelle, Nutzung, Lebensdauer und die Alternative zur individuellen Autofahrt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Komplexität darf nicht folgenlos bleiben</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der TUM-Report berührt wichtige Fragen. Ökobilanzen müssen besser werden. Unternehmensdaten müssen transparenter sein. Batterieproduktion und Elektronikfertigung brauchen sauberere Energie und nachvollziehbare Lieferketten. Bestehende Verbrennerflotten werden noch lange fahren, weshalb klimaverträglichere Kraftstoffe und ein sinkender fossiler Anteil relevant bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch diese richtigen Teilaspekte dürfen nicht dazu dienen, die zentrale Richtung zu verwischen. Direkte Elektrifizierung ist im Pkw-Bereich unter vielen realistischen Bedingungen der effizientere Weg, fossile Emissionen zu senken. Daraus folgt nicht, dass jedes Elektroauto gut ist. Es folgt aber sehr wohl, dass die fortgesetzte Produktion immer größerer Verbrenner keine gleichwertige Antwort auf die Klimakrise ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der größte Fehler wäre, Komplexität als Ausrede für politische Wirkungslosigkeit zu verwenden. Natürlich ist die Realität kompliziert. Aber die Konsequenz daraus kann nicht sein, dass Ökobilanzen zwar gefordert, ihre unbequemen Ergebnisse für große und schwere Fahrzeuge jedoch vorsorglich entschärft werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Wissenschaft in die politische Arena tritt, muss sie besonders transparent sein. Sie muss sagen, was sie weiß, was sie nicht weiß und wo sie selbst Wertungen vornimmt. Ein Report, der technische Unsicherheiten betont, aber gleichzeitig auffällig gut zu industriepolitischen Interessen passt, verdient keine reflexhafte Ablehnung – aber eine gründliche, öffentliche und methodisch harte Prüfung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn am Ende geht es nicht um ein Etikett wie „technologieoffen“, „Defossilierung“ oder „Verbrennerverbot“. Es geht um eine einfache Frage: <strong>Welche Entscheidungen senken reale Umweltbelastungen schnell, fair und dauerhaft – und welche verlängern nur das Geschäftsmodell von gestern?</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Linkliste</h2>



<p class="wp-block-paragraph">[^1]: <a href="https://www.electrive.net/2026/09/07/meinungsbeitrag-wie-bei-der-tum-studie-der-minister-um-die-ecke-blickt/" target="_blank" rel="noopener">electrive.net: „Meinungsbeitrag: Wie bei der TUM-Studie der Minister um die Ecke blickt“ (7. September 2026)</a></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.allesunsinn.org/">Alles Unsinn</a></li>



<li><a href="https://www.tum.de/" target="_blank" rel="noopener">TUM – Technische Universität München</a></li>



<li><a href="https://climate.ec.europa.eu/" target="_blank" rel="noopener">Europäische Kommission – Klimapolitik</a></li>



<li><a href="https://transport.ec.europa.eu/" target="_blank" rel="noopener">Europäische Kommission – Verkehr</a></li>



<li><a href="https://www.iso.org/standard/37456.html" target="_blank" rel="noopener">ISO – ISO 14040: Life cycle assessment, principles and framework</a></li>



<li><a href="https://www.iso.org/standard/38498.html" target="_blank" rel="noopener">ISO – ISO 14044: Life cycle assessment, requirements and guidelines</a></li>



<li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/elektromobilitaet" target="_blank" rel="noopener">Umweltbundesamt – Elektromobilität</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die deutsche Zweifelindustrie &#8211; Klimaleugner, AfD und transatlantische Netzwerke im Stil von Rick Berman</title>
		<link>https://allesunsinn.org/2026/08/20/die-deutsche-zweifelindustrie-klimaleugner-afd-und-transatlantische-netzwerke-im-stil-von-rick-berman/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[ollie]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 13:21:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weltgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Blöde Idee]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[KI-generiert]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Einleitung Wissenschaftlichen Konsens systematisch anzuzweifeln, um politische Regulierungen zu verhindern – diese Strategie, die der US-Lobbyist Rick Berman seit den 1980er Jahren für die Alkohol-, Tabak- und Lebensmittelindustrie perfektionierte, findet sich heute auch in Deutschland. Im Zentrum steht dabei die organisierte Klimaleugnerszene, die mit Think Tanks, Frontgruppen und parteipolitischen Verbindungen – insbesondere zur AfD – &#8230; <a href="https://allesunsinn.org/2026/08/20/die-deutsche-zweifelindustrie-klimaleugner-afd-und-transatlantische-netzwerke-im-stil-von-rick-berman/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die deutsche Zweifelindustrie &#8211; Klimaleugner, AfD und transatlantische Netzwerke im Stil von Rick Berman“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Einleitung</h2>
<p>Wissenschaftlichen Konsens systematisch anzuzweifeln, um politische Regulierungen zu verhindern – diese Strategie, die der US-Lobbyist Rick Berman seit den 1980er Jahren für die Alkohol-, Tabak- und Lebensmittelindustrie perfektionierte, findet sich heute auch in Deutschland. Im Zentrum steht dabei die organisierte Klimaleugnerszene, die mit Think Tanks, Frontgruppen und parteipolitischen Verbindungen – insbesondere zur AfD – Zweifel am menschengemachten Klimawandel sät. Dieser Artikel beschreibt die deutsche „Zweifelindustrie&#8220; im Kontext zu Bermans Methoden und nennt konkrete Quellen.</p>
<h2>Das Herzstück: EIKE – Europäisches Institut für Klima und Energie</h2>
<p>Die wichtigste deutsche Organisation zur Verbreitung klimaskeptischer Narrative ist das <strong>Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE e. V.)</strong>, gegründet 2007, mit Sitz in Jena.</p>
<p><strong>Fakten zu EIKE:</strong></p>
<ul>
<li>Kein wissenschaftliches Institut, sondern ein eingetragener Verein mit Postfachadresse</li>
<li>Leugnet den wissenschaftlichen Konsens zum menschengemachten Klimawandel</li>
<li>Wird als „Hochburg der Klimaschutzverhinderung in Deutschland&#8220; bezeichnet</li>
<li>Verlor im Februar 2022 die Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt Jena</li>
</ul>
<p><strong>Personelle Verflechtungen mit der AfD:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Michael Limburg</strong>, Vizepräsident von EIKE, ist Mitglied der AfD und stellvertretender Vorsitzender des Bundesfachausschusses Energie der Partei</li>
<li>Limburg arbeitet als parlamentarischer Assistent des AfD-Abgeordneten Karsten Hilse</li>
<li>EIKE prägt die Klimapolitik der AfD maßgeblich</li>
</ul>
<h2>Transatlantische Verbindungen: Heartland Institute und US-Netzwerke</h2>
<p>EIKE ist keine isolierte Erscheinung, sondern Teil eines internationalen Netzwerks klimaskeptischer Organisationen, das stark von US-Vorbildern inspiriert ist.</p>
<p><strong>Heartland Institute (USA):</strong></p>
<ul>
<li>Gegründet 1984, Chicago, eine der Ältesten und einflussreichsten Klimaleugner-Organisationen weltweit</li>
<li>Finanziert von Tabak-, Kohle- und Erdölindustrie (Philip Morris, ExxonMobil, Koch Brothers, Mercer Family Foundation)</li>
<li>Unterstützt EIKE bei Konferenzen, sponsort Jahrestreffen</li>
<li>Gemeinsame „Konter-Konferenzen&#8220; zu UN-Klimagipfeln</li>
</ul>
<p><strong>CFACT (Committee for a Constructive Tomorrow):</strong></p>
<ul>
<li>US-Organisation, finanziert von ExxonMobil</li>
<li><strong>Holger Thuß</strong>, Gründer und Präsident von EIKE, ist gleichzeitig Vorsitzender von <strong>CFACT Europe</strong></li>
<li>CFACT Europe hat seinen Sitz ebenfalls in Deutschland und verbreitet klimaskeptische Publikationen</li>
</ul>
<h2>Die AfD als politischer Arm der Klimaleugnerszene</h2>
<p>Die <strong>Alternative für Deutschland (AfD)</strong> ist die einzige im Bundestag vertretene Partei, die den menschengemachten Klimawandel systematisch infrage stellt und Klimaschutzmaßnahmen ablehnt.</p>
<p><strong>Kernpositionen der AfD zur Klimapolitik:</strong></p>
<ul>
<li>Leugnung des anthropogenen Klimawandels oder Behauptung natürlicher Ursachen</li>
<li>Forderung nach Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen</li>
<li>Ablehnung der Energiewende, des EEG und von Windkraftausbau</li>
<li>Verwendung von Framing-Begriffen wie „Klimasekte&#8220;, „Klimanazis&#8220;, „Ökopopulisten&#8220;</li>
</ul>
<p><strong>Studien und Analysen:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Freie Universität Berlin (2024):</strong> Rechtspopulistische Netzwerke nutzen eine eigene Sprache zum Klimawandel und beeinflussen die AfD-Kommunikation. 42 % der klimaspezifischen Begriffe tauchten zuerst auf rechten Nachrichtenseiten auf, bevor die AfD sie Übernahm.</li>
<li><strong>DIW Aktuell (2023):</strong> Die AfD lehnt Klimaschutzmaßnahmen systematischer ab als jede andere Partei – zum Nachteil ihrer eigenen Wählerschaft („AfD-Paradox&#8220;).</li>
<li><strong>CAAD Data Monitor (2025):</strong> Die AfD verbreitete im Wahlkampf 2025 einen großen Anteil an Klimadesinformation, einschließlich Klimaleugnung und Angriffen auf Klimainstitutionen.</li>
<li><strong>ISD Global (2021):</strong> Analyse der AfD-Desinformation im Umfeld der Bundestagswahl 2021.</li>
</ul>
<h2>Weitere Akteure der deutschen Zweifelindustrie</h2>
<p>Neben EIKE gibt es weitere Organisationen und Netzwerke, die Ähnliche Strategien verfolgen:</p>
<h3>1. Prometheus Institut (FDP-nah)</h3>
<ul>
<li>Libertärer Think Tank, bis 2023 im Lobbyregister des Bundestags</li>
<li>Verheimlichte Spenden vom US-Atlas-Netzwerk (Cato Institute, Heritage Foundation)</li>
<li>Trat aus dem Lobbyregister aus, bevor Offenlegungspflicht verschärft wurde</li>
</ul>
<h3>2. Vernunftkraft e. V.</h3>
<ul>
<li>Dachverband von Anti-Windkraft-Initiativen</li>
<li>Fordert Abschaffung des EEG, bremst Windkraft- und Photovoltaikausbau</li>
<li>646 Mitglieder im Lobbyregister (Stand April 2025), darunter 55 juristische Personen</li>
</ul>
<h3>3. CFACT Europe</h3>
<ul>
<li>Deutscher Ableger der US-Organisation</li>
<li>Teil eines europäischen Netzwerks klimaskeptischer Denkfabriken (IEA, GWPF, Hayek Institut)</li>
<li>Intransparente Finanzierung, keine Eintragung im EU-Lobbyregister</li>
</ul>
<h2>Vergleich mit Rick Bermans Methoden</h2>
<p>Die deutsche Klimaleugnerszene zeigt deutliche Parallelen zu Rick Bermans Geschäftsmodell:</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Merkmal</th>
<th>Rick Berman (USA)</th>
<th>Deutsche Klimaleugner (EIKE, AfD, etc.)</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Frontgruppen</strong></td>
<td>ABI, CCF, EPI, Humane Watch</td>
<td>EIKE, CFACT Europe, Vernunftkraft</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Schein-Unabhängigkeit</strong></td>
<td>Vortäuschung von Graswurzelbewegungen</td>
<td>EIKE gibt sich als „Institut&#8220;, ist aber Verein</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Personelle Verflechtungen</strong></td>
<td>Lobbyisten in Parteien, Think Tanks</td>
<td>Michael Limburg (EIKE + AfD), Holger Thuß (EIKE + CFACT)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Finanzierung</strong></td>
<td>Alkohol-, Tabak-, Lebensmittelindustrie</td>
<td>Fossile Industrie (Exxon, Koch), anonyme Spender</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Transatlantische Netzwerke</strong></td>
<td>Philip Morris, Heartland</td>
<td>Heartland sponsort EIKE, CFACT-Verbindungen</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Strategie</strong></td>
<td>„Win Ugly or Lose Pretty&#8220;</td>
<td>Aggressive Angriffe auf „Klimasekte&#8220;, „Klimanazis&#8220;</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Wissenschaftszweifel</strong></td>
<td>Instrumentalisierung von Unsicherheiten</td>
<td>Behauptung natürlicher Klimawandel, CO2 als harmlos</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Medienmanipulation</strong></td>
<td>Meinungstexte, Werbekampagnen</td>
<td>Rechtspopulistische Nachrichtenseiten, Social Media</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Gemeinsamkeiten:</strong></p>
<ul>
<li>Beide nutzen die Taktik des „manufacturing doubt&#8220;, um Regulierungen zu verzögern</li>
<li>Beide arbeiten mit einem Netzwerk aus scheinbar unabhängigen Organisationen</li>
<li>Beide pflegen enge Verbindungen zu politischen Parteien, die ihre Agenda vertreten</li>
<li>Beide setzen auf aggressive Sprache und persönliche Angriffe gegen Gegner</li>
</ul>
<p><strong>Unterschiede:</strong></p>
<ul>
<li>Berman arbeitet als gewinnorientierter PR-Unternehmer, EIKE ist ein Verein mit anonymen Spendern</li>
<li>Die deutsche Szene ist stärker ideologisiert (rechtspopulistisch, nationalkonservativ)</li>
<li>In Deutschland fehlen bisher Offenlegungspflichten für Lobbyspenden, was intransparente Finanzierung erleichtert</li>
</ul>
<h2>Quellenverzeichnis</h2>
<h3>Zu EIKE und Klimaleugnung in Deutschland</h3>
<ol>
<li><strong>Wikipedia:</strong> „Europäisches Institut für Klima und Energie&#8220;<br />
https://de.wikipedia.org/wiki/Europä¬isches_Institut_für_Klima_und_Energie</li>
<li><strong>Lobbypedia.de:</strong> Eintrag zu EIKE<br />
https://lobbypedia.de/wiki/Europä¬isches_Institut_für_Klima_und_Energie</li>
<li><strong>RND.de:</strong> „Leugnen, bis die Erde brennt: Das Netzwerk der Klimawandelleugner&#8220;<br />
https://www.rnd.de/politik/klimawandel-das-netzwerk-der-leugner-und-die-afd-K6IPXDWA45AITDQ3LKYXNBV2YQ.html</li>
<li><strong>Quarks-Podcast:</strong> „Der Fall EIKE&#8220;<br />
https://www.quarks.de/podcast/quarks-science-cops-der-fall-eike-so-dreist-tricksen-klimawandel-verharmloser/</li>
<li><strong>Volksverpetzer.de:</strong> „Das Fake-Klimainstitut EIKE &amp; die AfD&#8220;<br />
https://www.volksverpetzer.de/aktuelles/eike/</li>
</ol>
<h3>Zu transatlantischen Verbindungen</h3>
<ol start="6">
<li><strong>Correctiv.org:</strong> „Das Heartland Institute: Wie US-Klimaleugner Politik in Europa machen&#8220; (2020)<br />
https://correctiv.org/aktuelles/2020/02/04/das-heartland-institute-wie-us-klimaleugner-politik-in-europa-machen/</li>
<li><strong>Wikipedia:</strong> „The Heartland Institute&#8220;<br />
https://de.wikipedia.org/wiki/The_Heartland_Institute</li>
<li><strong>Greenpeace.de:</strong> „US-Konzerne spenden an Klimaskeptiker&#8220; (2014)<br />
https://www.greenpeace.de/klimaschutz/klimakrise/us-konzerne-spenden-klimaskeptiker</li>
<li><strong>Klimakatastrophe.info:</strong> Finanzierung von EIKE<br />
https://klimakatastrophe.info/EIKE-e.V.html</li>
</ol>
<h3>Zur AfD und Klimapolitik</h3>
<ol start="10">
<li><strong>DIW Aktuell:</strong> „Das AfD-Paradox&#8220; (2023)<br />
https://www.diw.de/de/diw_01.c.879742.de/publikationen/diw_aktuell/2023_0088/das_afd-paradox__die_hauptleidtragenden_der_afd-politik_waeren_ihre_eigenen_waehler_innen.html</li>
<li><strong>Freie Universität Berlin:</strong> Studie zu rechtspopulistischen Netzwerken (2024)<br />
https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2024/fup_24_087-studie-begriffe-rechtspopulistische-netzwerke-und-afd-zu-klimawandel/index.html</li>
<li><strong>Tagesschau.de:</strong> „AfD-Präsentation: &#8218;Studie&#8216; mit Fehlern&#8220; (2019)<br />
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/afd-studie-101.html</li>
<li><strong>CAAD Data Monitor:</strong> „AfD-led disinformation&#8220; (2025)<br />
https://caad.info/analysis/newsletters/data-monitor-march-2025-german-elections-afd-led-disinformation-puts-climate-action-at-stake/</li>
<li><strong>ISD Global:</strong> „Kalter Wind von Rechts&#8220; (2021)<br />
https://www.isdglobal.org/isd-publications/kalter-wind-von-rechts-wie-rechte-parteien-und-akteurinnen-die-klimakrise-zu-ihren-gunsten-missbrauchen-eine-analyse-uber-falsche-fakten-feindbilder-und-desinformationsnarrative-im-umfeld-der-bunde/</li>
<li><strong>Spiegel.de:</strong> „Wieso Rechtspopulisten so gern die Klimakrise leugnen&#8220;<br />
https://www.spiegel.de/wissenschaft/desinformation-wieso-rechtspopulisten-die-klimakrise-leugnen-a-48e8f94d-98c2-4a70-b2de-93a84ab56506</li>
<li><strong>Klimareporter.de:</strong> „Klimapolitik als Treibstoff der Klimawandelleugner&#8220; (2025)<br />
https://klimareporter.de/gesellschaft/klimapolitik-als-treibstoff-der-klimawandelleugner</li>
</ol>
<h3>Zu weiteren Akteuren</h3>
<ol start="17">
<li><strong>Correctiv.org:</strong> „Prometheus: Die verheimlichten Spender des FDP-Lobbyvereins&#8220; (2024)<br />
https://correctiv.org/aktuelles/klimawandel/2024/12/19/prometheus-die-verheimlichten-spender-des-fdp-lobbyvereins/</li>
<li><strong>Lobbycontrol.de:</strong> „Intransparente Finanzierung der europäischen Klimaskeptiker&#8220; (2022)<br />
https://www.lobbycontrol.de/aus-der-lobbywelt/intransparente-finanzierung-der-europaischen-klimaskeptiker-5367/</li>
<li><strong>Unterwegs-in-Spandau.de:</strong> „Anti-Windkraft-Lobby und Klimawandelleugnung in Deutschland&#8220; (2025)<br />
https://www.unterwegs-in-spandau.de/anti-windkraft-lobby-und-klimawandelleugnung-in-deutschland/</li>
</ol>
<h3>Zu Rick Berman (Vergleich)</h3>
<ol start="20">
<li><strong>ConsumerDeception.com:</strong> Rick Berman&#8217;s History<br />
https://www.consumerdeception.com/history.php</li>
<li><strong>SourceWatch.org:</strong> Rick Berman<br />
https://www.sourcewatch.org/index.php/Rick_Berman</li>
<li><strong>CBS 60 Minutes:</strong> „Meet Rick Berman, A.K.A. &#8218;Dr. Evil'&#8220; (2011)<br />
https://www.cbsnews.com/news/meet-rick-berman-aka-dr-evil/</li>
</ol>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die deutsche Zweifelindustrie – angeführt von EIKE, unterstützt von transatlantischen Netzwerken wie dem Heartland Institute und politisch vertreten durch die AfD – zeigt deutliche Parallelen zu Rick Bermans Geschäftsmodell. Beide nutzen systematisch wissenschaftlichen Zweifel, Frontgruppen und parteipolitische Verflechtungen, um Regulierungen zu verhindern und öffentliche Debatten zu manipulieren. Der Hauptunterschied liegt in der stärkeren Ideologisierung der deutschen Szene und der intransparenteren Finanzierung aufgrund schwächerer Lobbyregister-Regeln in Deutschland.</p>
<hr />
<p><strong>Hinweis:</strong> Dieser Artikel basiert auf öffentlich zugänglichen Quellen und Recherchen von Journalismus-Organisationen wie Correctiv, Lobbypedia, Quarks und wissenschaftlichen Studien. Für weitergehende Recherchen empfiehlt sich ein Blick in das Lobbyregister des Deutschen Bundestags (https://lobbyregister.bundestag.de).</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rick Berman &#8211; Zweifel als Geschäft &#8211; Lobbyist des Untergangs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ollie]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 13:01:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weltgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Blöde Idee]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[KI-generiert]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Rick Berman: Der „Dr. Evil&#8220; der amerikanischen Lobbylandschaft Einleitung Richard „Rick&#8220; Berman ist einer der einflussreichsten und umstrittensten Lobbyisten der USA. Seit den 1980er Jahren hat er für die Alkohol-, Tabak-, Lebensmittel-, Fleisch- und fossile Energieindustrie gearbeitet und dabei systematisch Zweifel an wissenschaftlichen Erkenntnissen gesäht, um Regulierungen zu verzöhgern oder zu verhindern. In liberalen Kreisen &#8230; <a href="https://allesunsinn.org/2026/08/20/rick-berman-zweifel-als-geschaeft-lobbyist-des-untergangs/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Rick Berman &#8211; Zweifel als Geschäft &#8211; Lobbyist des Untergangs“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">Rick Berman: Der „Dr. Evil&#8220; der amerikanischen Lobbylandschaft</h1>



<h2 class="wp-block-heading">Einleitung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Richard „Rick&#8220; Berman ist einer der einflussreichsten und umstrittensten Lobbyisten der USA. Seit den 1980er Jahren hat er für die Alkohol-, Tabak-, Lebensmittel-, Fleisch- und fossile Energieindustrie gearbeitet und dabei systematisch Zweifel an wissenschaftlichen Erkenntnissen gesäht, um Regulierungen zu verzöhgern oder zu verhindern. In liberalen Kreisen trägt er den Spitznamen „Dr. Evil&#8220; – eine Bezeichnung, die er selbst mit einer gewissen Ironie trägt. Dieser Artikel zeichnet seine Karriere nach und beleuchtet die Strategien, mit denen er öffentliche Debatten manipuliert hat.</p>



<span id="more-3107"></span>



<h2 class="wp-block-heading">Frühe Jahre und Karrierebeginn</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Rick Berman wurde 1942 geboren und studierte Rechtswissenschaften am College of William and Mary, wo er 1967 seinen Juris Doctor erwarb. Seine frühe Karriere führte ihn über Positionen bei Bethlehem Steel und der National Restaurant Association in die Gastronomiebranche. Von 1975 bis 1984 arbeitete er als Government Affairs Manager für die Restaurantkette Steak &amp; Ale unter Norman Brinker, bevor er 1984 Executive Vice President der Pillsbury Restaurant Group wurde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gründung von Berman &amp; Company (1986)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">1986 gründete Berman seine eigene PR- und Lobbyfirma, Berman &amp; Company, in Washington, D.C. Das Unternehmen spezialisierte sich darauf, für Industrien zu arbeiten, die unter öffentlichem Druck standen – insbesondere Alkohol, Tabak, Fast Food und später auch die fossile Energiebranche. Bermans Geschäftsmodell basierte auf der Gründung scheinbar unabhängiger, gemeinnütziger Organisationen, die in Wahrheit als Frontgruppen für die Interessen seiner Klienten dienten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Alkohollobby: American Beverage Institute</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine von Bermans frühesten und bekanntesten Kreationen war das&nbsp;<strong>American Beverage Institute (ABI)</strong>, gegründet 1991. Offiziell eine Organisation für „verantwortlichen Alkoholkonsum&#8220;, diente ABI in erster Linie dazu, strengere Alkoholregulierungen zu bekämpfen – insbesondere die Senkung von Promillegrenzen und die Einschränkung von Alkoholwerbung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1994 gelang Berman ein PR-Coup:&nbsp;<strong>Candace Lightner</strong>, die Gründerin von Mothers Against Drunk Driving (MADD), wechselte zum ABI. Lightner hatte MADD 1980 nach dem Tod ihres Sohnes durch einen betrunkenen Fahrer gegründet und war zur Symbolfigur der Anti-Alkohol-Bewegung geworden. Ihr Wechsel zur Alkohollobby löste ein Medienbeben aus und wurde von Kritikern als Verrat am ursprünglichen Anliegen gewertet. Für Berman war es ein strategischer Meisterstreich: Mit Lightners Namen konnte er die Glaubwürdigkeit des ABI stärken und MADD als „zu radikal&#8220; darstellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tabakindustrie: Guest Choice Network</h2>



<p class="wp-block-paragraph">1995 gründete Berman das&nbsp;<strong>Guest Choice Network</strong>&nbsp;(später umbenannt in&nbsp;<strong>Center for Consumer Freedom</strong>, CCF), finanziert mit 600.000 Dollar Startkapital von Philip Morris. Die Organisation gab vor, die „persönliche Freiheit&#8220; der Konsumenten zu verteidigen, kämpfte in Wirklichkeit aber gegen Rauchverbote in Restaurants und Bars. Das CCF griff auch andere Kritiker der Tabak- und Lebensmittelindustrie an, darunter die CDC, PETA und MADD.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Front-Gruppen-Imperium</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Berman &amp; Company betreibt ein Netzwerk aus Dutzenden von Organisationen, die wie unabhängige Think Tanks oder Bürgerinitiativen wirken, aber vollständig von der PR-Firma gesteuert werden. Zu den bekanntesten gehören:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Employment Policies Institute (EPI)</strong> – gegründet 1991, kämpft gegen Mindestlohnerhöhungen und argumentiert, dass Niedriglohnjobs für „Arme und Ungebildete&#8220; wichtig seien.</li>



<li><strong>Environmental Policy Alliance (EPA)</strong> – attackiert Umweltorganisationen wie Greenpeace und stellt sie als „radikale Öko-Terroristen&#8220; dar.</li>



<li><strong>Humane Watch</strong> – richtet sich gegen die Humane Society of the United States (HSUS) und PETA, unterstützt von der Fleisch- und Tierindustrie.</li>



<li><strong>Center for Union Facts</strong> – bekämpft Gewerkschaften mit aggressiven Werbekampagnen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Alle diese Organisationen teilen dieselbe Adresse (die Büros von Berman &amp; Company in Washington, D.C.) und denselben Geschäftsführer: Rick Berman.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Strategien: „Win Ugly or Lose Pretty&#8220;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bermans Philosophie lässt sich in einem Satz zusammenfassen, den er 2014 vor Energie-Executives Äußerte:&nbsp;<strong>„You can either win ugly or lose pretty.&#8220;</strong>&nbsp;Damit meinte er, dass es besser sei, mit aggressiven, schmutzigen Methoden zu gewinnen, als mit sauberen zu verlieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu seinen Standardtaktiken gehören:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><p><strong>Astroturfing</strong> – Vortäuschung von Graswurzelbewegungen, die in Wahrheit von der Industrie finanziert werden.</p></p>



<p class="wp-block-paragraph"><p><strong>Persönliche Angriffe</strong> – Diskreditierung von Gegnern durch gezielte Kampagnen gegen ihre Reputation.</p></p>



<p class="wp-block-paragraph"><p><strong>Wissenschaftlichen Zweifel säen</strong> – Instrumentalisierung von Unsicherheiten in der Forschung, um Regulierungen zu verzögern (ähnlich der Tabakindustrie in den 1950ern).</p></p>



<p class="wp-block-paragraph"><p><strong>Medienmanipulation</strong> – Platzierung von Meinungsartikeln, Werbekampagnen und Social-Media-Inhalten, die wie neutrale Informationen wirken.</p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Kontroversen und Kritik</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bermans Geschäftsmodell ist wiederholt in die Kritik geraten. Das&nbsp;<strong>Charity Navigator</strong>, eine unabhängige Bewertungsplattform für gemeinnützige Organisationen, stufte mehrere von Bermans „Non-Profits&#8220; als irreführend ein, da sie kaum Geld für wohltätige Zwecke ausgaben, sondern fast ausschließlich für Lobbyarbeit und Werbung. 2010 reichten MADD und die Humane Society of the United States eine Ethikbeschwerde gegen das ABI ein, weil es New Yorker Gesetze zur Offenlegung von Lobbyaktivitäten verletzt habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz dieser Vorwürfe bleibt Berman geschäftlich erfolgreich. Seine Klienten schätzen seine kompromisslose Haltung und seine Bereitschaft, auch unpopuläre Methoden einzusetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vermächtnis und Einfluss</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Rick Bermans Einfluss auf die moderne Lobbylandschaft ist unbestritten. Er hat gezeigt, wie man mit einem Netzwerk aus Frontgruppen, aggressiver PR und gezielter Desinformation politische Debatten lenken kann. Seine Strategien wurden von anderen Industrien kopiert – von der fossilen Energiebranche bis zur Zuckerindustrie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig hat er eine Gegenbewegung provoziert: Investigativjournalisten, Transparenzorganisationen und watchdogs wie SourceWatch, DeSmog und PR Watch haben Bermans Netzwerk dokumentiert und öffentlich gemacht. Seine Methoden gelten heute als Lehrbuchbeispiel für corporate manipulation.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Rick Berman ist eine Schlüsselfigur im Verständnis moderner Lobbyarbeit. Seine Karriere zeigt, wie ein einzelner Akteur mit den richtigen Verbindungen, einer kompromisslosen Philosophie und einem Netzwerk aus Frontgruppen erheblichen Einfluss auf die öffentliche Meinung und die Gesetzgebung nehmen kann. Ob man ihn als genialen Strategen oder als „Dr. Evil&#8220; betrachtet – unbestritten ist, dass er die Regeln der politischen Kommunikation nachhaltig verändert hat.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen zur Weiterrecherche:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><p>consumerdeception.com (Kritische Dokumentation von Bermans Kampagnen)</p></li>



<li><p>SourceWatch.org (Profil zu Berman &amp; Company)</p></li>



<li><p>DeSmog.com (Recherche zu Bermans Verbindungen zur fossilen Industrie</p></li>



<li><p><span style="font-size: revert;">60 Minutes CBS-Interview mit Rick Berman (2011)</span></p></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>2026-08-18 Maischberger und Blume &#038; Pfeffer &#8211; Kommentar</title>
		<link>https://allesunsinn.org/2026/08/18/2026-08-18-maischberger-und-blume-pfeffer-kommentar/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[ollie]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2026 08:08:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Weltgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Schlimm. Auch wenn ich mir abgewöhnt habe, gewisse Diskussionsformate im Fernsehen anzuschauen, weil sie mich nur frustrieren: gestern habe ich mir das mal wieder angetan. Zeitgleich lief auf n-tv &#8222;Blome und Pfeffer&#8220; und ich war überrascht, wie gut das war. Aber eins nach dem anderen: Maischberger thematisierte &#8222;[^1]Hoffnung&#8222;. Nunja&#8230; zieht man sich die Nachrichten rein, &#8230; <a href="https://allesunsinn.org/2026/08/18/2026-08-18-maischberger-und-blume-pfeffer-kommentar/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„2026-08-18 Maischberger und Blume &#038; Pfeffer &#8211; Kommentar“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Schlimm. Auch wenn ich mir abgewöhnt habe, gewisse Diskussionsformate im Fernsehen anzuschauen, weil sie mich nur frustrieren: gestern habe ich mir das mal wieder angetan. Zeitgleich lief <a href="https://plus.rtl.de/blome-pfeffer-der-ntv-hauptstadttalk-p_68626" target="_blank" rel="noopener">auf n-tv &#8222;Blome und Pfeffer&#8220;</a> und ich war überrascht, wie gut das war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber eins nach dem anderen:<br>
<a href="https://www.ardmediathek.de/video/maischberger/maischberger-am-17-08-2026/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtMjNiN2MwMTMtYmE0MS00MTczLTg1NjEtYTgyOWJiZThjOWUy?" target="_blank" rel="noopener">Maischberger</a> thematisierte &#8222;[^1]<strong>Hoffnung</strong>&#8222;. Nunja&#8230; zieht man sich die Nachrichten rein, ist kaum was über Hoffnung zu finden. Nur spärlich träufeln Informationen in die Medien, die eine wirklichkeitsgetreue Aussage über &#8222;dit allet&#8220; machen. Informationen wie den zurückliegenden Glasfaserausbau, der in den 1970ern (sic!) durch Helmut Schmidt (nochmal sic!!) schon angegangen werden sollte, doch dann durch die CDU und Helmut Kohl (tja&#8230;) gezielt blockiert wurde. Das behalten wir uns einfach mal im Hinterkopf.</p>



<span id="more-3097"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Ich fasse mal die Show aus meiner Sicht zusammen: da sitzt ein älterer Wissenschaftsjournalist, der ein Buch über Hoffnung geschrieben hat (ich hab das sogar gelesen) am Tisch und letzten Endes hört man als Zuschauer &#8222;das es leider immer erst schlechter werden muss, aber dann wird es besser, sogar richtig gut&#8220;. Einen jüngeren &#8211; sehr eloquenten und überlegten &#8211; Mann, der inhaltlich schon sehr gut erfasst hat, wo es hakt und was die Ursachen sind und vor allem: der den älteren Leutchen in der Runde und am TV erklärt, wie &#8222;die Jugend&#8220; heute so drauf ist. Offensichtlich hat die ältere Generation den Kontakt zu den Sorgen und Nöten ihrer Nachfolger verloren. So.. und das wars.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nebenbei lässt Maischberger noch die Vorsitzende der Linken, Ines Schwerdfeger gegen eine bayrische-konservative Wirtschaftweise Professorin in den Ring gehen und führt die Debatte in die Richtung, die Menschen wie mich ganz einfach nur noch frustrieren:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sinngemäß will die Linke in Berlin einen vorliegenden Beschluss einer Volksabstimmung umsetzen. Private Aktiengesellschaften wie die Vonovia sollen die Wohnungen in Berlin an die Stadt zurückgeben. Der Fachbegriff dafür lautet &#8222;Enteignung&#8220;. Und natürlich framed die Show das als &#8222;Gespenst&#8220;, also als Angstbegriff.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br> Leider hat Schwertfeger hier nicht wirklich argumentativ punkten können. Maischberger und die Professorin haben aber in ihrer Mimik und Rhetorik diese typische konservativ-statische Hybris ausgestrahlt. Man kam sich vor wie ein kleines Kind, das eine süße, aber dumme Idee hat. Und dann haben die &#8222;Muttis&#8220; der Jugend mal erklärt, wie dumm ihre Idee auf Hoffnung, bezahlbare Wohnungen und überhaupt eine bessere Zukunft sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mir ist dann so ein wenig die Hutschnur geplatzt. Ich möchte auch gar nicht zu detailliert auf die vorgebrachten Argumente eingehen, nur soviel:</p>



<p class="wp-block-paragraph">ich finde es unverschämt, wenn Leute, die in ihrer Profession für die Situation in der dieses Land sich befindet mit verantwortlich sind, vorhandene Tatsachen sogar als Bestätigung für die Richtigkeit ihrer Thesen sind. Aber das führe ich hier mal in einer Aufzählung auf:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Berlin habe kein Geld, um Vonovia und Co zu enteignen</li>



<li>man müsse mehr bauen, anstatt den Bestand aus der privaten Hand heraus zu kaufen</li>



<li>mit diesem Geld könnte man Wohnungen bauen</li>



<li>weil ja der Klimawandel die Anpassung an Wohnungen nun erfordere, würden die Baukosten ja noch teurer als ohnehin</li>



<li>die Rente mit 63 ist falsch. Nachweislich sind &#8211; irgendwie redet man nur über den Osten &#8211; nur Büroangestellte früher in Rente gegangen</li>



<li>eine kapitalmarktorientierte Rente ist eine gute Lösung für das Rentensystem</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Hinweis, Berlin habe ja soviel Geld machte man sich lustig. Schwertfegers Antwort, man wolle einen geltenden Volksentscheid umsetzen und würden die Wohnungen Berlin gehören, gingen die Mieten ja zurück in die Stadtkassen, wurde nicht zugelassen.<br> Dazu muss ich sagen, dass ich es sehr schade finde, dass Schwertfeger hier nicht ein wenig besser aufgestellt war. Sie hätte kontern können:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>wieviel Dividende zahlt die Vonovia den Aktionären aus? Wieviel kann man mit dieser Summe in Neubau und Bestand anfangen?</li>



<li>was glauben Frau Professorin, welchen Effekt ihr aufgemachtes &#8222;Klimawandel macht alles noch teurer&#8220;-Argument für die Mieten in Berlin bedeutet, wenn eine Vonovia dieses Problem lösen wird? Würden die Mieten dadurch billiger? Würde Vonovia überhaupt die Wohnungen dafür anpassen und wer würde diese Kosten letztendlich tragen?</li>



<li>Neubau ist nötig. Anpassung an schnellen und günstigen Neubau sind wichtig und nötig. Das ändert aber nichts an einer Unverzüglichkeit. Das heisst, eine schnelle Minderung der Mieten ist das brennende Problem für Mieter. Dafür ist das keine Lösung.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Die Linke benannte auch eine gerechtere Beteiligung der Reichen und Superreichen an der Gemeinschaft und natürlich wurden auch da die ganz alten Kamellen wieder rausgeholt. Ein ganz klares Signal, dass man gar nichts ändern wollte und dafür sogar gute Gründe habe. Immerhin, an der Erbschaftssteuer von Unternehmen könne man was machen. Aber letztendlich sticht deren Argument, dass sie sich eben der Gemeinschaft entziehen würden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da wäre meine Antwort gewesen: wer die Vorteile einer Gemeinschaft in Anspruch nimmt, der muss sich eben beteiligen. Wer sich diesen entzieht, der sollte auch nicht zur Gemeinschaft gehören und auch keine Vorteile erhalten. Das Argument des Wegzugs Superreicher hat Mamdani in New York gerade nachweislich widerlegt. Übrigens leider kein genanntes Beispiel für sehr schnelle Erfolge in einem hyperkapitalistischen System wie den USA. Auch da hätte ich mir einen Verweis gewünscht. Schwertfeger war schlecht vorbereitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Thema &#8222;Rente mit 63&#8220; machte Schwertfeger auf die bestehenden Ängste der Menschen aufmerksam, sogar Menschen aus ihrem direkten Bekanntenkreis, die nun eben froh seien, sie dürften endlich diese Rente beanspruchen, doch nun ändere die Politik dazu die Regeln. Sie versuchte klar zu machen, dass es um die Aufrechterhaltung des Rechts darauf ginge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Professorin argumentierte mit ostdeutschen Bürorentern, die wohl alle in Saus und Braus Parties feiern&#8230; und das immerhin die Kinder dann in 70 Jahren durch die Aktienrente ja keine Sorgen mehr haben müssten. (was nicht gesagt wurde&#8230;)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">eine ernüchternde Vorstellung. Nein, das war eine Show in der aus meiner Sicht eindeutig das &#8222;bisher, es geht leider nicht anders&#8220; geframed wurde. Junge Leute sind eben noch nicht an der Reihe. Die Alten wissen es besser. Und den Salat, in dem wir uns befinden&#8230; der wird nicht mit den Alten in Verbindung gebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich gehe auf die 60. zu. Und ich schäme mich. Denn zum Thema Hoffnung erwarte ich auch Hoffnung und eine konstruktive Herangehensweise an die Realität. Nur weil die Änderung einer offensichtlich schädliche Methode, wie die Privatisierung von Wohnungen, Geld kostet, kann das doch nicht bedeuten, dass man den falschen Weg noch weiter geht. Es wird dann nur noch teurer, noch &#8222;unmöglicher&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber was bedeutet denn &#8222;unmöglich&#8220;? Hat uns Corona nicht gezeigt, wie &#8222;möglich&#8220; alles wurde, als es ganz einfach nicht mehr ging? Digitalisierungslösungen waren vorhanden und wurden nun auch gesellschaftlich anerkannt. Ja, man kann von zu Hause aus arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und zeigt uns die Klimakrise (es ist eine Krise!) nicht, dass sogar wirtschaftliche Aspekte der gute Grund für Änderungen sind: wir überweisen jährlich 100 Milliarden ans Ausland für fossile Energien die dafür Sorgen, dass wir nochmals Geld ausgeben müssen, damit wir überhaupt noch leben können. Hätte die Politik seit Merkel (und wir erinnern uns an Kohl) nicht dafür gesorgt, die regenerativen Energien gezielt zu blockieren und auch heute noch die Energiepreise künstlich verteuert und dies immer noch gezielt verdreht, um weiter ganz einfach nur Geld damit zu verdienen, wir würden heute in einer hoffnungsvolleren Welt leben. <a href="https://youtu.be/C8XCdzPdS9Q?si=ey0gXe4xm8YTyjA9" target="_blank" rel="noopener">Dazu empfehle ich den Podcast mit Jürgen Trittin</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute haben wir zum Glück funktionierende Alternativen. Wir können unsere Verbrenner verkaufen und auf Elektro umstiegen. Das ging in den 1970ern nicht, als die erste Ölkrise da war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir können heute unsere Wohnungen und Häuser mit hauseigener Technik und hauseigenem Strom unabhängig wärmen und kühlen. Wir brauchen keine ausländische fossile Energie mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wir müssen kein Fleisch mehr essen, das durch eine Landwirtschaft produziert wird, die durch die Klimakrise nicht mehr in der Lage ist, eben dieses Fleisch günstig bis überhaupt zu produzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man selbst schon glaubt, man kann ja an all dem nichts ändern und sich nicht [^2]bildungsfeindlich aufgestellt hat und man auch nicht die finanziellen Mittel hat: macht es doch den Leuten, die es für Euch besser machen wollen nicht so schwer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">[^1]: Die Kritik an den Sozialreformen wird lauter. Wo braucht es Veränderung? Und: Die Ukraine greift vermehrt Russland an. Wie sehr steht Putin unter Druck? Bei &#8222;maischberger“: Die Parteivorsitzende der Linken Ines Schwerdtner. Die Chefin der Wirtschaftsweisen Monika Schnitzer. Der CNN-Korrespondent Frederik Pleitgen. Der ARD-Moderator Dirk Steffens, die Journalistin Mariam Lau und der Journalist Fabian Grischkat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">[^2]: also Verschwörungsgläubig und ignorant gegenüber regenerativen und nachhaltigen Lösungsansätzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Änderung der Inhalte: mehr Zuversicht, weniger Rückwärtsgewandheit</title>
		<link>https://allesunsinn.org/2026/08/14/aenderung-der-inhalte-mehr-zuversicht-weniger-rueckwaertsgewandheit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[ollie]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 09:13:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Idee]]></category>
		<category><![CDATA[in eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[mal was Schönes]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit vielen Monaten lasse ich per KI einen Konservativen mit einem Progressiven aktuelle Themen diskutieren. Nachdem in der realen Welt hier seit Wochen kein Tropfen Regen gefallen ist und sich die Klimakrise so zeigt, wie es die Wissenschaft schon seit Jahrzehnten vorhergesagt hat, ändere ich meine Inhalte. Ich bin es leid, mich mit den Weltanschauungen &#8230; <a href="https://allesunsinn.org/2026/08/14/aenderung-der-inhalte-mehr-zuversicht-weniger-rueckwaertsgewandheit/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Änderung der Inhalte: mehr Zuversicht, weniger Rückwärtsgewandheit“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Seit vielen Monaten lasse ich per KI einen Konservativen mit einem Progressiven aktuelle Themen diskutieren. Nachdem in der realen Welt hier seit Wochen kein Tropfen Regen gefallen ist und sich die Klimakrise so zeigt, wie es die Wissenschaft schon seit Jahrzehnten vorhergesagt hat, ändere ich meine Inhalte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin es leid, mich mit den Weltanschauungen konservativer oder rechter Menschen zu beschäftigen. Wir leben in einer Zeit der maximalen Soziopathen. Politiker, die dem Meistbietenden Privilegien ermöglichen. Am schamlosesten und offensichtlichsten aktuell in den USA. Aber auch in Deutschland wirkt die Lobbyarbeit, zum Beispiel der fossilen Energielieferanten, leider immer noch zu stark. Seit vielen Jahrzehnten wünsche ich mir persönlich endlich eine vernünftige Anpassung und Ausrichtung unserer Gesellschaft an die Realität.</p>



<span id="more-3084"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Wir hatten einmal eine starke Solarindustrie. Der Strompreis war mal günstig und wurde durch viele Jahre konservative Politik gezielt verteuert. Erneuerbare Energien wurden und werden immer noch überall verhindert, verzögert, verboten. Alternativlose Fortschritte in Richtung eines erneuerbaren Wirtschafts- und Energiesystems wurden von rechts ideologisiert und gezielt über die breite Medienlandschaft durch Desinformation stigmatisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile beginnt die jüngste Generation, auf die ältere wütend zu werden. Die Jungen verlieren die Lust auf ihre Zukunft und ihre Hoffnung. Und „wir&#8220; zögern nicht, sofort Naziparteien zu wählen, solange man uns verspricht, dass&nbsp;<em>wir</em>&nbsp;früher in Rente wollen. Wir haben uns das ja alles so redlich verdient. Nach uns die Sintflut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich schäme mich dafür.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In unseren Breiten sind Temperaturen weit über 30 Grad seit Wochen Normalzustand. Hätten wir nicht seit mehreren Jahren geplant und im letzten Winter endlich umgesetzt, unser Haus mit neuen Fenstern und Außenraffstores auszustatten, die klimatische Situation hier wäre kritisch. Seit mehreren Jahren erzeugt meine Photovoltaikanlage so viel Energie, dass ich mehr als 70% davon ins Netz einspeise. Außerdem wurde die Gastherme durch eine Wärmepumpe ersetzt. Ehemals 400 Euro Gas pro Monat sind nun knapp 100 Euro für den Strom – gemittelt auf das ganze Jahr. Die Erfahrung für den realen Ganzjahresverbrauch steht noch aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber eigentlich geht es mir in erster Linie nicht mal ums Geld sparen. Denn erneuerbare Energien sparen Geld. Sie sparen vor allem Zukunft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da ist so ein Präsident in der Lage, mit seinen dummen Aktionen der Weltgemeinschaft einen guten Dienst zu erweisen. Wer hätte das gedacht! Sein frauenfeindlicher, alkoholabhängiger Kriegsminister möchte gerne ein echter Mann sein und sorgt dafür, dass der Iran erkennt, dass der Großteil des arabischen Öls an seiner Haustür vorbeimuss. Ich bin natürlich dankbar, dass rechte Konservative zumeist nicht weit denken können und hauptsächlich geldgeil sind. Und Geld ist das Wichtigste für solche Menschen wie diese. Seien es nun Kanäle in den Sozialen Medien, wo man mit Hass und Angst ganz einfach am meisten Geld verdienen kann. Weil der Algorithmus eben Hass und Angst unterstützt und fördert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber der Mensch ist ein soziales Wesen. Und asoziales Verhalten findet immer ein Ende. Die Griechen nannten solche Menschen „Idioten&#8220; – im ursprünglichen Sinne: Privatleute, die sich nicht um das Gemeinwesen scheren. Und das sind sie auch. Auch wenn sie das Meinungsnarrativ lautstark verzerren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie dem auch sei: Ich habe keine Lust mehr auf die Trumps und Nazis und Rechten und Konservativen und Schwurbler und Dullies dieser Tage. Ich will positive Nachrichten. Ich will Geschichten von Menschen, die nicht warten, bis die Politik es richtet. Ich will Berichte von denen, die schon heute leben, als gäbe es ein Morgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deswegen gibt es ab jetzt hier nur noch Informationen zu Fortschritten und guten Nachrichten aus dem Bereich der Hoffnung und der Zukunft – in dem vorgenannte Stimmen wieder stiller, besser noch: zurückgezogen und wirkungslos geworden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der technische Fortschritt lässt eben Hoffnung zu. Wir haben – im Gegensatz zu früher, als die Elektrifizierung leider noch nicht soweit war – mehrheitsfähige und funktionierende Technologien, die es der Jugend ermöglichen, eine gute Zukunft zu haben. Und Menschen zu sein, die mit der Natur und nicht gegen sie gut leben können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Werkzeuge sind da. Die Systeme funktionieren. Die Energie ist kostenlos, sobald die Infrastruktur steht. Was fehlt, ist nur noch der kollektive Wille, sie zu nutzen – und das entschiedene Schweigen derer, die seit Jahrzehnten die Debatte vergiften. Ich wünsche mir, dass endlich diese laute, falsche und verlogene Gegenrede verstummt. Dass Journalisten, Lobbyisten und Profiteure ihre Wirkung auf die Mehrheit und die herrschende Politik verlieren. Dass die Politik endlich alles tut, damit der Mensch eine gute Zukunft hat – und nicht nur das, was den Aktionären, den Parteispendern und den eigenen Pfründen nützt. Es ist nicht zu viel verlangt. Es ist das Mindeste.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>2025-11-15-weltgeschehen</title>
		<link>https://allesunsinn.org/2025/11/17/2025-11-15-weltgeschehen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[ollie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 08:58:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KI-generiert]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Weltgeschehen]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Kopf schwirrt, während die Nachrichten des Tages über den Tisch flimmern, ein Mosaik aus Konflikten, Politik und menschlichem Leid. Man versucht, Ordnung in das Chaos zu bringen, die Stimmen in sich selbst zu sortieren, die das Weltgeschehen interpretieren. Thema 1: Trumps Schatten und die Glaubwürdigkeit der Eliten Der Konservative: Da haben wir es wieder! &#8230; <a href="https://allesunsinn.org/2025/11/17/2025-11-15-weltgeschehen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„2025-11-15-weltgeschehen“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Kopf schwirrt, während die Nachrichten des Tages über den Tisch flimmern, ein Mosaik aus Konflikten, Politik und menschlichem Leid. Man versucht, Ordnung in das Chaos zu bringen, die Stimmen in sich selbst zu sortieren, die das Weltgeschehen interpretieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Thema 1: Trumps Schatten und die Glaubwürdigkeit der Eliten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Konservative:</strong> Da haben wir es wieder! Überall dieses Gerede vom ‚Establishment‘, und dann kommt Trump und zeigt, wo der Hase im Pfeffer liegt. Endlich jemand, der sich traut, unbequeme Fragen zu stellen und die Verfilzung der Eliten aufzudecken. Erst fordert er eine Untersuchung von Bill Clintons Epstein-Verbindungen <a href="https://www.dw.com/en/us-trump-calls-for-probe-into-bill-clinton-s-epstein-links/a-74756023?maca=en-rss-en-top-1022-rdf" target="_blank" rel="noopener">US: Trump calls for probe into Bill Clinton&#8217;s Epstein links</a>, und siehe da, das Justizministerium lenkt ein. Das beweist doch, dass da oben etwas faul ist und nur ein Außenseiter den Mut hat, den Finger in die Wunde zu legen. Die &#8222;Mainstream-Medien&#8220; hingegen versuchen, jede unbequeme Wahrheit zu verdrehen oder zu ignorieren, immer im Chor der politischen Korrektheit. Kein Wunder, dass die Menschen die Nase voll haben!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Progressive:</strong> Aber ist es wirklich der Wunsch nach Wahrheit, oder nicht vielmehr eine kalkulierte Ablenkungstaktik? Trump instrumentalisiert solche Fälle doch nur, um von eigenen Problemen abzulenken und seine Anhänger bei der Stange zu halten. Seine Attacken auf Institutionen und die Presse sind beängstigend. Er droht sogar der BBC mit rechtlichen Schritten wegen eines Panorama-Beitrags <a href="https://www.bbc.com/news/articles/c891jp9j79do?at_medium=RSS&amp;at_campaign=rss" target="_blank" rel="noopener">Trump says he will take legal action against BBC over Panorama edit</a>. Das ist kein Kampf für die Wahrheit, sondern ein Angriff auf die freie Berichterstattung. Es geht darum, kritische Stimmen zu diskreditieren und eine eigene Realität zu schaffen, in der nur er die Wahrheit besitzt. Die eigentlichen Probleme – soziale Ungleichheit, Klimawandel, globale Stabilität – bleiben dabei auf der Strecke, weil alle Energie in diese Schaukämpfe fließt.</p>


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			</item>
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		<title>KI-Debatte zum Thema &#8222;Vogelgrippe breitet sich aus&#8220;</title>
		<link>https://allesunsinn.org/2025/11/12/ki-debatte-zum-thema-vogelgrippe-breitet-sich-aus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[ollie]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2025 15:00:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[KI-generiert]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[pandemie]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>
		<category><![CDATA[Vogelgrippe]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Konservative: „Was sehen wir hier? Eine ausufernde Bürokratie und politische Ideologie, die das Hauptproblem sind! Unsere Landwirte verlieren durch die Stallpflicht und unberechenbare Regeln ihre Existenzgrundlage, während man wildlebenden Kranichen zum Schutz verhilft, obwohl genau diese für das Virus verantwortlich sein sollen. Die ganze Panikmache mit der angeblichen ‚Pandemiegefahr‘ wird von den Mainstream-Medien hochgekocht, &#8230; <a href="https://allesunsinn.org/2025/11/12/ki-debatte-zum-thema-vogelgrippe-breitet-sich-aus/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„KI-Debatte zum Thema &#8222;Vogelgrippe breitet sich aus&#8220;“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Konservative:<br> „Was sehen wir <a href="https://allesunsinn.org/2025/11/12/faktencheck-junge-freiheit-vogelgrippe-breitet-sich-aus/">hier</a>? Eine ausufernde Bürokratie und politische Ideologie, die das Hauptproblem sind! Unsere Landwirte verlieren durch die Stallpflicht und unberechenbare Regeln ihre Existenzgrundlage, während man wildlebenden Kranichen zum Schutz verhilft, obwohl genau diese für das Virus verantwortlich sein sollen. Die ganze Panikmache mit der angeblichen ‚Pandemiegefahr‘ wird von den Mainstream-Medien hochgekocht, um noch mehr Kontrolle und Regulierungen durchzusetzen. Die Bauern werden allein gelassen, der deutsche Mittelstand ausgebremst, und alles für eine politisch korrekte Tierliebe, die sich scheinbar über nationale Interessen und wirtschaftliche Vernunft hinwegsetzt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Progressive:<br>
„Diese Vogelgrippe-Krise ist keine Frage von Ideologie, sondern eine ernsthafte Herausforderung für Mensch, Tier und Umwelt. Die Ausbreitung des H5N1-Virus über Wildvögel wie Kraniche ist ein komplexes ökologisches Problem, das durch menschliche Einflüsse und den globalen Klimawandel verstärkt wird. Stallpflichten sind eine pragmatische, wenn auch nicht ideale Lösung, um weitere Verluste zu minimieren und die Gesundheit zu schützen. Die Warnungen vor einer potenziellen Pandemie beruhen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und sind Prävention, keine unberechtigte Panikmache. Es geht um einen verantwortungsvollen Umgang mit einer globalen Gefahr, bei der Solidarität und Vorsorge Vorrang haben sollten.“</p>


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			</item>
		<item>
		<title>Faktencheck JUNGE FREIHEIT: Vogelgrippe breitet sich aus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ollie]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2025 14:51:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[KI-generiert]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Endemie]]></category>
		<category><![CDATA[pandemie]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>
		<category><![CDATA[Vogelgrippe]]></category>
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					<description><![CDATA[kurze Zusammenfassung des Artikels Im Artikel wird berichtet, dass sich die Vogelgrippe (H5N1) in Deutschland mit alarmierender Geschwindigkeit ausbreiten soll, wobei dutzende Geflügelbetriebe betroffen und bereits rund 400.000 Tiere gekeult worden seien. Die größten Verluste werden im Nordosten verortet. Erkrankte Wildvögel, insbesondere Kraniche, gelten als Hauptüberträger. Bauernverbände kritisieren die Stallpflicht für Freilandgeflügel als ineffektiv und &#8230; <a href="https://allesunsinn.org/2025/11/12/faktencheck-junge-freiheit-vogelgrippe-breitet-sich-aus/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Faktencheck JUNGE FREIHEIT: Vogelgrippe breitet sich aus“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">kurze Zusammenfassung des Artikels</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Artikel wird berichtet, dass sich die Vogelgrippe (H5N1) in Deutschland mit alarmierender Geschwindigkeit ausbreiten soll, wobei dutzende Geflügelbetriebe betroffen und bereits rund 400.000 Tiere gekeult worden seien. Die größten Verluste werden im Nordosten verortet. Erkrankte Wildvögel, insbesondere Kraniche, gelten als Hauptüberträger. Bauernverbände kritisieren die Stallpflicht für Freilandgeflügel als ineffektiv und „nutzlosen Aktionismus“. Gleichzeitig wird von Experten vor einer potenziellen Pandemiegefahr gewarnt. Die zuständigen Behörden empfehlen Vorsichtsmaßnahmen wie Abstand zu toten Vögeln und raten Personen mit Tierkontakt zur Grippeimpfung. <a href="https://jungefreiheit.de/wissen/natur-und-technik/2025/bei-vogelgrippe-bitte-von-den-kadavern-abstand-halten/" target="_blank" rel="noopener">Link zum Originalartikel</a></p>



<h3 class="wp-block-heading"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f50e.png" alt="🔎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Recherche-Ergebnisse zum Thema &#8222;rasante Ausbreitung der Vogelgrippe in Deutschland und Pandemiegefahr&#8220;</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es liegen bestätigte Berichte des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) vor, die eine deutliche Ausbreitung der Geflügelpest in zahlreichen Bundesländern dokumentieren. Insbesondere Wildvögel wie Kraniche verbreiten das Virus und sind damit Hauptüberträger. Die Stallpflicht in mehreren Bundesländern ist eine flächendeckende Maßnahme zum Schutz der Geflügelbestände. Sie ist jedoch umstritten, da sie für Freilandhaltung problematisch ist und von einigen Verbänden als Tierquälerei kritisiert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Virologische Experten warnen vor einer potenziellen Pandemie, da H5N1 mutieren und auf den Menschen überspringen könnte, obwohl das aktuelle Risiko für Menschen als gering gilt. Die Ständige Impfkommission empfiehlt Menschen mit Geflügelkontakt eine Grippeimpfung, um die Bildung neuer Virusvarianten durch Doppelinfektionen zu minimieren. Hygienemaßnahmen und Meldepflichten bei auffälligen Fällen sind etablierte Schutzmechanismen.</p>


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