Thema 2: Klimawandel und Katastrophen – Realität oder Hysterie?
Die Progressive: Während Washington über sich selbst stolpert, ertrinken auf den Philippinen Menschen, wieder einmal. Ein intensiver Taifun hat das Land getroffen, fast eine Million mussten evakuiert werden. Und im Iran herrscht eine beispiellose Dürre, die Teheran hart trifft. Wir müssen uns endlich fragen, wann die sogenannte „Klimakonferenz der Wahrheit“ in Brasilien wirklich Taten statt nur Worte liefert. Die Wissenschaft ist eindeutig, das Leid ist real.
Der Konservative: Naturkatastrophen gab es schon immer, das ist nichts Neues. Statt hysterisch von „Wahrheit“ zu faseln und Milliarden in irgendwelchen globalen Gipfeln zu versenken, sollten wir lieber in unsere eigene Infrastruktur investieren, damit wir hierzulande besser gewappnet sind. Diese Konferenzen? Oft nur ein teures Spektakel für die Selbstinszenierung der Eliten, während das Geld anderswo, beispielsweise in nationalen Schutzmaßnahmen gegen solche Ereignisse wie dem Super-Taifun auf den Philippinen, sinnvoller eingesetzt wäre.
Thema 3: Migration und soziale Unruhen – Bedrohung oder Humanität?
Der Konservative: Man braucht sich nicht wundern, wenn überall die soziale Ordnung bröckelt. Schauen wir uns Ecuador an, wo Dutzende Häftlinge bei einem Gefängnisaufstand getötet wurden. Das ist die Folge, wenn der Staat seine Hoheit im eigenen Land verliert. Und dann lesen wir, wie Argentinien zum Fluchtziel für L.G.B.T.Q.-Russen wird – ein Paradebeispiel dafür, wie Migration ganze Gesellschaften umkrempelt. Wir müssen unsere Grenzen und unsere Werte schützen, statt uns in globale Konflikte hineinziehen zu lassen, die unsere eigene Sicherheit bedrohen, wie der Prozess um den Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt zeigt.
Die Progressive: Die Gewalt in Gefängnissen ist ein Symptom tief sitzender struktureller Probleme, nicht nur eine Frage der Grenzkontrolle oder des Populismus. Und Menschen, die vor Verfolgung fliehen, wie L.G.B.T.Q.-Russen, die Putins Anti-Homosexuellen-Vorgehen entkommen, suchen lediglich Sicherheit und ein würdevolles Leben. Das hat nichts mit „Umkrempeln“ zu tun, sondern mit grundlegenden Menschenrechten, die wir nicht einfach ignorieren können, nur weil sie uns unbequem sind. Es geht darum, Empathie zu zeigen und die Ursachen für Flucht und Verzweiflung zu bekämpfen, anstatt Ängste zu schüren.