2025-11-28-weltgeschehen: Hongkong Brand, Trump Migration , Ukraine Geopolitik, US Gewalt

Die Progressive: Apropos Ungerechtigkeit: Was in den USA unter Trump passiert, ist doch absurd. Diese Ankündigung, die Migration aus „Drittweltländern“ dauerhaft zu stoppen, ist nicht nur diskriminierend, sondern menschenverachtend. Und dann diese Berichte von ICE, die Ehepartner von US-Bürgern bei Greencard-Interviews festnimmt. Das zerstört Familien und schafft eine Atmosphäre der Angst. Nationale Sicherheit darf nicht zum Vorwand für solche Grausamkeiten werden. Wo bleibt da die Empathie, die Menschlichkeit?

Der Konservative: Empathie? Menschlichkeit? Frau Progressive, manchmal muss man Realitäten anerkennen. Wenn Trump die Migration aus sogenannten „Drittweltländern“ stoppen will, dann geht es um nationale Interessen, um Sicherheit und darum, das eigene Land zu schützen. Wir können nicht die ganze Welt aufnehmen, und wer das Gegenteil behauptet, ignoriert die Sorgen der eigenen Bevölkerung. Und wenn er dann noch ankündigt, bald „auf dem Landweg“ gegen Venezuela vorzugehen, dann zeigt das Stärke und Entschlossenheit gegen autoritäre Regime. Europa mag jammern, dass es von Trumps Ukraine-Gesprächen abgeschnitten wurde, aber manchmal braucht es eben klare Kante und keine ewigen Debattierklubs.


Der Konservative: Und dann Europa selbst – ein Sammelsurium nationaler Interessen, das immer wieder versucht, eine gemeinsame Linie zu finden, während die Realität eine andere ist. Sehen Sie, Orbán trifft Putin in Moskau. Das ist Realpolitik. Währenddessen jagen die Ukrainer ihre eigenen Berater wegen Korruption. Man fragt sich, wofür wir da eigentlich Milliarden an Hilfen rausschmeißen, wenn im eigenen Land die Taschen gefüllt werden. Und wenn Putin sogar Witkoff gegen Vorwürfe der Russland-Parteilichkeit verteidigt, dann zeigt das doch nur, wie verfahren die Situation ist und wie blind viele für die wahren Machtspiele sind. Die EU hat sich zu lange auf ihre Moral und leere Phrasen verlassen.

Die Progressive: „Realpolitik“ nennen Sie das? Ich nenne es eine Aushöhlung der europäischen Solidarität und ein gefährliches Spiel mit dem Aggressor. Wenn ein Mitgliedsland des Westens den Autokraten in Moskau hofiert, sendet das ein katastrophales Signal. Die Korruptionsermittlungen in der Ukraine zeigen doch gerade, dass das Land trotz Krieg versucht, seine Institutionen zu stärken und Rechtsstaatlichkeit zu leben. Das ist ein Zeichen der Hoffnung, kein Grund für Zynismus. Und die Verteidigung von jemandem, der Russland-freundlicher Propaganda Vorschub leistet, ist ein Schlag ins Gesicht all derer, die für Demokratie kämpfen. Die USA haben sich aus den Ukraine-Gesprächen geschnitten, Europa musste zurückdrängen – das zeigt doch, dass wir zusammenstehen müssen, um unsere Werte zu verteidigen.


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