Wenn Wissenschaft Politik wird: Die TUM-Studie zur Dekarbonisierung im kritischen Blick

Wenn Wissenschaft Politik wird: Die TUM-Studie zur Dekarbonisierung im kritischen Blick

Ein Meinungsbeitrag für allesunsinn.org

Hinweis: Dieser Beitrag kommentiert den Meinungsartikel „Wie bei der TUM-Studie der Minister um die Ecke blickt“ auf electrive.net. Er ersetzt keine Prüfung des vollständigen TUM-Reports und trennt deshalb zwischen den dort berichteten Fakten und der hier vertretenen politischen Bewertung.

Eine Studie zur rechten Zeit

Es ist ein vertrautes Muster der deutschen Verkehrspolitik: Sobald auf europäischer Ebene eine wichtige regulatorische Entscheidung ansteht, taucht eine Studie auf, die das gewünschte Ergebnis wissenschaftlich aussehen lässt. Anfang September 2026 stellte die Technische Universität München (TUM) einen Report zur Dekarbonisierung des Automobilbereichs vor. Fast zeitgleich erklärte die Bayerische Staatsregierung, die TUM liefere der Europäischen Union eine „dringend notwendige fachliche Korrektur“ zum angeblich ideologisch motivierten „Verbrennerverbot“.[^1]

Der Zeitpunkt ist bemerkenswert. Im November sollen auf EU-Ebene regulatorische Weichen gestellt werden. In diesem Umfeld kann eine universitäre Veröffentlichung weit mehr sein als ein akademischer Beitrag: Sie kann als politisches Argument, als Pressesignal und als Munition in einem seit Jahren geführten Konflikt dienen.[^1]

Der Vorwurf lautet nicht, dass Wissenschaft sich nicht mit Politik beschäftigen dürfe. Im Gegenteil: Klimapolitik, Industriepolitik und Verkehrsregulierung brauchen Forschung. Fragwürdig wird es dort, wo wissenschaftliche Autorität den Eindruck einer objektiven Erkenntnis erzeugt, während Auswahl, Sprache und politische Anschlussfähigkeit auffällig genau zu den Interessen derjenigen passen, die den Status quo verteidigen möchten.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: Darf man über die Grenzen der Elektromobilität sprechen? Natürlich darf und muss man das. Die Frage lautet: Wurde hier ergebnisoffen untersucht – oder wurde ein politisch brauchbarer Rahmen für ein vorab gewünschtes Ergebnis gebaut?

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Rick Berman – Zweifel als Geschäft – Lobbyist des Untergangs

Rick Berman: Der „Dr. Evil“ der amerikanischen Lobbylandschaft

Einleitung

Richard „Rick“ Berman ist einer der einflussreichsten und umstrittensten Lobbyisten der USA. Seit den 1980er Jahren hat er für die Alkohol-, Tabak-, Lebensmittel-, Fleisch- und fossile Energieindustrie gearbeitet und dabei systematisch Zweifel an wissenschaftlichen Erkenntnissen gesäht, um Regulierungen zu verzöhgern oder zu verhindern. In liberalen Kreisen trägt er den Spitznamen „Dr. Evil“ – eine Bezeichnung, die er selbst mit einer gewissen Ironie trägt. Dieser Artikel zeichnet seine Karriere nach und beleuchtet die Strategien, mit denen er öffentliche Debatten manipuliert hat.

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Änderung der Inhalte: mehr Zuversicht, weniger Rückwärtsgewandheit

Seit vielen Monaten lasse ich per KI einen Konservativen mit einem Progressiven aktuelle Themen diskutieren. Nachdem in der realen Welt hier seit Wochen kein Tropfen Regen gefallen ist und sich die Klimakrise so zeigt, wie es die Wissenschaft schon seit Jahrzehnten vorhergesagt hat, ändere ich meine Inhalte.

Ich bin es leid, mich mit den Weltanschauungen konservativer oder rechter Menschen zu beschäftigen. Wir leben in einer Zeit der maximalen Soziopathen. Politiker, die dem Meistbietenden Privilegien ermöglichen. Am schamlosesten und offensichtlichsten aktuell in den USA. Aber auch in Deutschland wirkt die Lobbyarbeit, zum Beispiel der fossilen Energielieferanten, leider immer noch zu stark. Seit vielen Jahrzehnten wünsche ich mir persönlich endlich eine vernünftige Anpassung und Ausrichtung unserer Gesellschaft an die Realität.

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Erfolg: Kein Palantir für Bundesbehörden

Hallo, 

mit der Trump-Software Palantir Daten für die Sicherheitsbehörden des Bundes auswerten – das war der Plan von Innenminister Alexander Dobrindt (CSU). Nun hat sich Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) durchgesetzt: Das Überwachungsprogramm kommt nicht. Ein Erfolg, für den sich Campact-Unterstützer*innen über Monate eingesetzt haben.

Lies mehr dazu im Campact-Blog:

http://campact.org/20260223-bl